Dachsteinüberquerung Österreichs National Skitour

Hinweis: Die Dachsteinüberquerung ist aufgrund der aktuellen Schneeverhältnisse derzeit nicht möglich.
Eine Gruppe von Skifahrern gleitet durch frischen Schnee in bergiger Landschaft. | © Markus Rohrbacher
Eine Gruppe von Skifahrern gleitet durch frischen Schnee in bergiger Landschaft. | © Markus Rohrbacher

Die Dachsteinüberquerung, auch bekannt als Österreichs National Skitour, zählt zu den klassischen Skiüberquerungen der Alpen. Die Tour führt durch die beeindruckende hochalpine Landschaft des Dachsteins und verbindet sportliche Herausforderung mit besonderen Naturerlebnissen.

Auf rund 25 km erlebst du eine abwechslungsreiche Route durch das UNESCO-Welterbe rund um den Dachstein. Je nach Schnee-, Wetter- und Routenbedingungen ist die Überquerung üblicherweise zwischen Februar und April mit Touren- oder Alpinski möglich.

Da du dich in hochalpinem Gelände bewegst, sind eine sorgfältige Tourenplanung, passende Ausrüstung und alpine Erfahrung notwendig. Prüfe vor dem Start unbedingt den aktuellen Routenstatus, die Wetterlage und die Schneeverhältnisse.

Tipp: Für die Rückfahrt gibt es einen Transfer mit den Planai-Bussen von Obertraun zurück zum Ausgangspunkt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

© Rohrbacher17

Alle Infos auf einen Blick:

  • Start: Dachstein-Bergstation, 2.700 m 
  • Ziel: Obertraun, 600 m 
  • Strecke: ca. 25 km 
  • Dauer: ca. 5:30 h 
  • Höhenmeter: 200 m Aufstieg / 2.200 m Abstieg 
  • Schwierigkeit: rot, Varianten schwarz 
  • Saison: je nach Schneelage Februar bis April 
  • Route: über Hallstätter Gletscher, Simonyhütte und Gjaidalm 
  • Rücktransfer: Planai Busbetrieb / RVB, Anmeldung erforderlich
  • Wichtig: Wetter, Schneelage, Lawinenlage und Routenstatus vorab prüfen

Dachsteinüberquerung

Routenbeschreibung

Die Dachsteinüberquerung ist die klassische Skiüberquerung des Dachsteinmassivs von Süden nach Norden. Sie zählt zu den bekanntesten Skitouren der Alpen und ist technisch vergleichsweise einfach. Für die klassische Route sind Tourenski nicht zwingend notwendig. Bei entsprechenden Bedingungen kann sie auch mit Alpinski befahren werden.

Von der Dachstein-Bergstation fährst du zunächst auf der markierten Route bis unterhalb des Dirndls ab. Danach folgt ein kurzer Anstieg in Richtung Seethalerhütte, bei dem die Ski getragen werden. Bei der markierten Abzweigung Richtung Simonyhütte beginnt die Abfahrt entlang des westlichen Randes des Hallstätter Gletschers. Die Simonyhütte bietet eine Möglichkeit zur Einkehr. Von dort führt die Route mit kurzen Gegenanstiegen weiter bis zur Gjaidalm, wo ebenfalls eine Einkehr möglich ist. Anschließend folgt ein kurzer Anstieg zum Oberfeld. Danach führt die Skiabfahrt weiter Richtung Obertraun.

Talabfahrt und aktueller Status
Ob die Talabfahrt bis Obertraun möglich ist, hängt von der aktuellen Schneelage und dem Betriebsstatus der Dachstein Krippenstein Seilbahn ab. Besonders ab April solltest du vor der Tour prüfen, ob die Talabfahrt noch geöffnet ist. Ist die Abfahrt nicht mehr möglich, erfolgt die Weiterfahrt über den Krippenstein mit der Seilbahn nach Obertraun. Beachte dabei die aktuellen Betriebszeiten und mögliche Zusatzkosten.

Varianten der Tour


Entlang der Dachsteinüberquerung sind verschiedene Varianten möglich. Dafür ist entsprechende Tourenausrüstung notwendig. Mögliche Varianten sind:

  • Abfahrt zum Eissee mit anschließendem Aufstieg zur Simonyhütte
  • Aufstieg zum Hohen Trog und Abfahrt durch das Weittal nach Hallstatt
  • Abstecher zum Wiesberghaus
  • Tiergartenabfahrt durch das Echerntal nach Hallstatt
Rücktransfer


Für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt bieten der Planai Busbetrieb und die RVB Transfermöglichkeiten an. Informiere dich rechtzeitig über Fahrzeiten und Verfügbarkeit. Eine vorherige Reservierung ist erforderlich.

Zwei Skifahrerinnen beim Training im Ortovox Training Park | © Rene Eduard Perhab

Sicherheitshinweis

Die genannten Varianten sind großteils unmarkiert und führen durch den freien Skiraum und hochalpines Gelände. Sie setzen eine sorgfältige Tourenplanung, lawinenkundliches Wissen, sehr gute Ortskenntnisse und die passende Sicherheitsausrüstung voraus.
Für die Varianten empfehlen wir ausdrücklich die Begleitung durch einen ortskundigen Berg- und Skiführer. Beachte außerdem, dass sich die körperlichen Anforderungen bei den Varianten deutlich erhöhen können.

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